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Haartonikum – Geschichte und Anwendung von Hair Tonic

Veröffentlicht am: 08. Mai 2015 | Wissen

Haartonikum - Welchen Sinn hat Hair Tonic?Haartonikum hatte seinen großen Auftritt in den 1920er Jahren, als sich Pomade und gewachstes Männerhaar auf dem Höhepunkt ihrer Existenz befanden. Wer die alten Filme kennt, der weiß, dass die Männer damals sehr großen Wert auf ihre Haare gelegt haben.

Heutzutage trifft man Haartonikum in Friseurläden und Zuhause nur noch selten an, obwohl es durchaus seine Daseinsberechtigung hat.

Hair Tonic wurde damals oft nach dem Friseurbesuch in die Kopfhaut und ins Haar einmassiert, um Haut und Haar zu pflegen und dem Mann einen angenehmen Duft zu verleihen. Noch dazu wurde es genutzt, um die frisch frisierten Haare zu stylen.

Dennoch gibt es auch heute noch Männer, die Haartonikum verwenden – zum Beispiel nach dem Duschen. Überhaupt kehren einige Männer mittlerweile modernen Styling-Produkten den Rücken zu und beschäftigen sich lieber wieder mit Themen wie Vollbart, Pomade und Haartonikum.

Effekte von Haartonikum auf Haar und Kopfhaut

  • Reinigung der Kopfhaut
  • Glanzvoller Effekt auf die Haare
  • Angenehmer, maskuliner Geruch
  • Belebung der Haarwurzeln
  • Wirkt gegen Schuppen und trockenes Haar
  • Verleihung eines gewissen Halts

Geschichte des Hair Tonics

Wie bereits erwähnt, kamen die ersten Hair Tonics zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf den Markt und wurden in den 1920er und 30er Jahren erst wirklich populär.

Was viele Männer heutzutage vergessen ist, dass Shampoo damals ein Privileg für Frauen war. Männer duschten lediglich mit Wasser und nutzten nach der Dusche Haartonikum als Shampoo-Ersatz zur Reinigung und zur Pflege.

Des Weiteren muss man bedenken, dass Haartonika eine teure Angelegenheit waren. Der Friseurbesuch kostete meist genauso viel, wie die Verwendung von Haartonikum nach dem Schnitt. Noch dazu gab es natürlich eine Kopfmassage vom Barbier, damit das Hair Tonic auch richtig in die Kopfhaut einmassiert wurde.

Ansonsten wurde Haartonikum damals genutzt wie Haargel und Haarwachs heutzutage. Es wurde morgens in die Haare einmassiert, danach wurde das Haar mit einem Kamm gestylt. Je nach Wunsch wurde zusätzlich noch Pomade benutzt, um das Haar kräftiger zu fixieren.

Haartonikum war sowohl mit Öl als auch ohne Öl erhältlich. Es gab viele verschiedene Sorten, die man auch heutzutage noch käuflich erwerben kann.

(Quelle für diesen Artikel)